Multitasking? Nein, danke.

Multitasking? Nein, danke.

Montagmorgen. Wir setzen uns mit einer Tasse Kaffee an den Computer und öffnen die E-Mail. Wir sind fast so weit, die ersten Mails zu beantworten und unseren Arbeitstag zu beginnen, als plötzlich das Telefon klingelt. Mitten ins Gespräch platzt unser Vorgesetzter und gibt uns einen Auftrag. Wir machen uns sofort an die Arbeit, aber nur wenig später müssen wir an einer Sitzung teilnehmen. Bevor wir es gemerkt haben, ist der Tag auch schon zu Ende. Was ist passiert? Das ist einfach der Alltag vieler Berufstätiger, die sich vom täglichen Trubel überrollt fühlen. Diese Routine, von einer Angelegenheit zur anderen zu springen, verursacht nicht nur Stress, sie hat auch ihre Kosten.

Einige Studien weisen darauf hin, dass Multitasking dazu führt, dass wir jedes Jahr mehr als 30 Arbeitswochen verlieren. Rechnen Sie nach. Das ist mehr als die Hälfte des Jahres. Multitasking ist unvereinbar mit Effizienz. Wie oft haben wir uns nicht schon gefragt, wo wir stehengeblieben sind, bevor wir weitermachen können? Tatsächlich sind wir nicht aufs Multitasking vorbereitet. Wir sind nicht in der Lage, an zwei oder mehr Sachen gleichzeitig zu denken, sondern wir gehen von einer zur anderen über (Switchen), aber tatsächlich machen wir nur eine Sache zur selben Zeit. Ein zu häufiges Springen von einer Tätigkeit zur anderen kann mentale Blockaden hervorrufen, die sich in Stunden, Tagen, ja Wochen vergeudeter Zeit ausdrücken.

Außerdem neigen wir zu Fehlern, die wir nicht begehen würden, wenn wir uns auf eine einzige Sache konzentrieren würden. In Wirklichkeit erschöpft uns das Multitasking nicht nur, unsere Arbeitsergebnisse sind auch sehr viel schlechter. Allein in den USA kostet das Multitasking die Wirtschaft jährlich rund 500 Billiarden Dollar. Andere Studien behaupten, unser Intelligenzkoeffizient nehme um 15 Punkte ab, wenn wir mehrere Sachen auf einmal tun.

Die gute Nachricht für Unternehmen ist, dass die Angewohnheit Aufgaben zu priorisieren die Produktivitätseinbußen, die mit dem Multitasking einhergehen, drastisch senkt. Kurse zum Zeitmanagement wie Triskelion zeigen, wie man effizienter sein kann. Wie? Ganz einfach: Mit einem Simulator, der uns orientiert und berät, damit wir uns gleichzeitig auf eine einzige Aufgabe konzentrieren und produktiver werden.

Prioritäten zu setzen ist besonders vorteilhaft für Sitzungen und Meetings. In Amerika werden täglich ca. 25 Millionen Meetings abgehalten. Logisch, dass wir versuchen müssen, auch hier Prioritäten zu setzen. Über 90 % der Teilnehmer gibt zu, bei Sitzungen, an denen sie persönlich teilnehmen, dem Multitasking zu erliegen, und 16 % tut dies häufig. Es gibt bereits Apps für ein besseres Management von Meetings, beispielsweise Brilliant Meeting, die die Entscheidungsfindung und das Aufsetzen von Aktionsplänen unterstützt. Ein durchschnittlicher Angestellter vergeudet jeden Monat 31 Stunden mit ineffektiven Meetings, was 800 000 Millionen Euro pro Jahr gleichkommt.

Die größte Gefahr des Multitaskings ist allerdings, dass wir damit leben können. Wir sind daran gewöhnt, dass zehn Tabs gleichzeitig in unserem Browser geöffnet sind, auf unser Handy zu schauen, während wir ein Schriftstück lesen oder während eines Meetings Mails zu beantworten. Solche Angewohnheiten lassen uns schneller ermüden und unsere Produktivität sinkt. Halten Sie sich an die Empfehlungen der Experten für Zeitmanagement und lernen Sie effizient zu sein.

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