Die Bedeutung der Selbstbehauptung

Die Bedeutung der Selbstbehauptung

Selbstbehauptend zu sein ist eine Verhaltensweise. Selbstbehauptung ist ein Verhalten, bei dem die Person die Gesprächspartner weder angreift noch sich ihrem Willen unterwirft, sondern seine Meinung äußert und seine Rechte verteidigt. Das heißt, sie zeigt weder Passivität noch Aggressivität.

Laut der RAE (königliche spanische Akademie der Sprache) wird der Begriff der Selbstbehauptung von dem Begriff Behauptung abgeleitet, das heißt etwas mit Gewissheit zu behaupten.

Ein Beispiel, das aufzeigt, wie wichtig die Selbstbehauptung in gewissen Situationen sein kann:

Aggressive Person: „Dieser Bericht ist unzureichend und wurde unprofessionell ausgeführt“.

Selbstbehauptende Person: „In dem Bericht wurden die Verkaufsdaten des vergangenen Monats nicht berücksichtigt“.

Passive Person: „Ich werde den Bericht trotz der Fehler annehmen“.

 

Im folgenden Video werden einige Situationen dargestellt, die gut veranschaulichen, was wir erklären möchten:

Vorteile der Selbstbehauptung

Die Vorteile einer selbstbehauptenden Haltung lassen sich im Wesentlichen in zwei Nutzen zusammenfassen:

  1. Ihr Gesprächspartner kann nie leugnen, was Sie sagen, weil Sie Ihre Gefühle und Emotionen miteinbringen.
  2. Ihr Gesprächspartner wird sich höchstwahrscheinlich bestimmte Fragen stellen, wie „Wie konnte es geschehen, dass diese Information nicht im Bericht erscheint?“ oder „Wie konnte ich das übersehen?“, was schon einen Dialog

Es wurden viele Bücher über die Selbstbehauptung und über die Bedeutung, die es hat selbstbehauptend zu sein, geschrieben und es gibt viele Anleitungen zur Selbsthilfe. Außerdem werden heutzutage Dutzende von Kursen angeboten, um zu lernen Selbstbehauptung zu entwickeln. Manche glauben, dass man Selbstbehauptung hat oder nicht.

Andere sind der Meinung, dass es sich um eine Fertigkeit handelt, die geschult und verbessert werden kann.

Sie könnten auch an Folgendem interessiert sein: Was versteht man unter Selbstbehauptung?

Prinzipien der Selbstbehauptung

Die vier Prinzipien der Selbstbehauptung sind:

1. Führen Sie einen respektvollen und freundlichen Umgangston.

2. Verwenden Sie konkrete Beispiele, verallgemeinern Sie nicht.

3. Liefern Sie objektive Informationen.

4. Vermeiden Sie es, Ihr Gegenüber zu beurteilen, zu kritisieren oder anzugreifen.

Die Selbstbehauptung ist eine sehr geschätzte Haltung der Gesprächspartner bei Verhandlungen, weil sie die Möglichkeiten eines Dialogs fördert und zugleich viele Konflikte vermeidet. Aber die Selbstbehauptung ist kein Wundermittel: wenn wir es mit einem Gesprächspartner zu tun haben, der verschlossen und nicht bereit ist, auch nur bisschen von seinem Standpunkt abzuweichen, sind uns die Hände gebunden.

Und Sie, was glauben Sie? Ist die Selbstbehauptung bei Verhandlungen nützlich? Kann man sie erlernen oder handelt es sich um eine angeborene Fertigkeit? Welche Erfolge haben Sie dank der Selbstbehauptung in Ihrem persönlichen oder beruflichen Leben erzielt? Erzählen Sie uns davon.

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